Alles hat einmal ein Ende

Mit dem traditionellen Dorfabend endete unser diesjähriges Schützenfest.

4 tolle Tage sind wieder einmal wie im Fluge vergangen. Nachdem am Freitag mit Anna-Sophie Thomas erneut eine Königin die Kinderschützen regiert, holte man abends unseren König Dustin von zu Hause ab. Auf dem Rückweg ging es auf Grund der hohen Temperaturen als Abkürzung durch die Rüsche zum Festzelt. Man konnte feststellen, dass nicht nur durch den Mehler Stenpad, sondern auch durch die Rüsche ein ganzes Bataillon marschieren kann. Im Festzelt wurden dann die verdienten Schützen der einzelnen Kompanien mit einem Verdienstorden ausgezeichnet und es gab das traditionelle Haxen-Essen. Am Samstag ging es dann um die neue Regentschaft. Morgens ging es nach dem Weckruf durch das Tambour-Korps und dem gemeinsamen Frühstück bei König Dustin dann zur Vogelstange. Bei immer heißer werdenden Temperaturen zeigte sich ziemlich schnell, dass es in diesem Jahr einen Zweikampf um den Vogel geben sollte. Martin Börsteken und Sebastian "Schnabel" Gräwe feuerten Schuss um Schuss auf den hölzernen Vogel. Bis dann endlich mit dem 291. Schuss der Rumpf von der Stange fiel und Sebastian Gräwe neuer Schützenkönig von Hemmerde wurde. Zu seiner Königin erwählte er Carina Guthardt, welche sichtlich gerührt dem neuen König in die Arme fiel. Nach ein paar Freibier beim neuen König folgte abends im Festzelt die Proklamation und Begrüßung der befreundeten Gastvereine, Vertretern von Rat und Verwaltung und dem befreundeten Bundeswehrbataillon. Hier sollte noch kurz erwähnt werden, dass in diesem Jahr unser alter König Dustin und seine Königin Saskia bereits seit den frühen Morgenstunden von einer Pressevertreterin begleitet wurden, welche einen Zeitungsbericht für den Hellweger Anzeiger über den Tagesablauf vom Wecken über das gemeinsame Frühstücken, bis zum Vogelschießen dokumentieren wollte. 

Am Sonntagmorgen fand dann der ökumenische Gottesdienst im Festzelt statt. In diesem Jahr konnten wir neben unserem evangelischen Stammpfarrer auch noch den Diakon aus Werl begrüßen. Nach dem Gottesdienst gab es erstmalig zum Platzkonzert ein Schnitzelbuffet, welches sehr guten Anklang fand. Nachmittags fand unter strengen Auflagen des Ordnungsamtes unser Festzug durch das Dorf statt. Auf Grund der wirklich heißen Temperaturen hatte der Vorstand an mehreren Stellen der Marschstrecke für die Schützen aber auch für die Gäste Getränkestationen eingerichtet, welche auch regen Zulauf fanden. Dem geübten Auge wird auch hier ein Novum aufgefallen sein. Denn auch hier lief ein Kamerateam den ganzen Tag mit den Schützen durch unser Dorf. Es wurde eine Dokumentation über unseren Schützenbruder Christoph May gedreht, wie man als Schäfer im Ruhrgebiet lebt. Und da kam unser Schützenfest natürlich passend. Nach dem Festumzug ging es wieder zum Zelt, wo abends der Zapfenstreich gespielt wurde. Wie immer eine hochemotionale Veranstaltung und ein Dank an unsere beiden Kapellen.

Mit dem Dorfabend am Montag schloss unser Schützenfest. Die Hemmerder Vereine hatten unter der Regie der FDH (Freunde Dorf Hemmerde) sich mal wieder ein wirklich tolles Programm ausgedacht. Alles wurde live vorgetragen und gesungen. So sorgten nicht nur die "Ultras" vom TUS Hemmerde gleich zu Beginn für mega Stimmung. Auch unser Tambourmajor Dustin zeigte, dass er mehr kann als "nur" Grillen. Das Dorfleben und den Zusammenhalt schilderte einmal mehr unsere Kuppelshow "Bauer sucht Frau", wobei auch Schäfer Heinrich zu einem Gastauftritt kam. Selbst unsere Kameraden der örtlichen Löschgruppe der Feuerwehr zeigten ihr Können und ließen es sich trotz des Einsatzes kurz zuvor nicht nehmen, das Festzelt so richtig einzuheizen. Nachdem sich das Publikum gröhlend und johlend von ihren Plätzen erhoben hatte und die Künstler sich unter tosendem Applaus von der Bühne verabschiedet hatten, feierte man zu Livemusik der Partyband d-lite noch bis in die frühen Morgenstunden. Nicht gänzlich unerwähnt bleiben sollte an dieser Stelle aber auch, dass man sich als Königswache schon seiner Aufgabe bewusst sein und auf seine Königin aufpassen sollte. Das Ergebnis ließ sich am Abend im Festzelt zur Freude aller deutlich sichtbar erkennen. Unsere Königswache durfte nämlich im kurzen Rock und Hotpants den ganzen Abend über auf unsere Majestäten und den Hofstaat aufpassen.

Es war wieder einmal ein gelungenes Schützenfest und wir bedanken uns im Namen des Vorstandes bei allen, die unser Fest so einmalig gemacht und uns tatkräftig unterstützt haben.

Horrido


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